Hommage an Elvio Fachinelli (1928–1989) – Vortragsreihe
Hommage an Elvio Fachinelli (1928–1989) – Vortragsreihe
„Hommage an Elvio Fachinelli" ist ein vertiefender Veranstaltungszyklus, der die Aktualität seines Denkens in den Mittelpunkt stellt: die Beziehung zwischen Unbewusstem und Individuum, die Kritik an den Prozessen der Psychologisierung der Gesellschaft sowie die Verbindung zwischen Therapie, Bildung und sozialer Transformation.
Die Reihe bietet eine Gelegenheit zum interdisziplinären Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten und Forschungszentren, um Fachinellis Werk im Licht der heutigen Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit und der pädagogischen Dynamiken neu zu lesen.
PROGRAMM DER VERANSTALTUNGEN – 17:00 Uhr
27. Juni 2026 – Gianluca Solla
Die Magie der Zeichnung: Wenn Bilder heilen
Die feinsinnige Analyse, die ein junger Elvio Fachinelli in den 1960er-Jahren anhand der Arbeiten seiner Patientin Laura durchführt, zeigt, in welchem Maße eine Zeichnung eine andere Form sein kann, sich selbst zu erzählen.
4. Juli 2026 – Gioele Cima
Hauptsache, man spricht darüber? Fachinelli und die Zukunft der psychischen Gesundheit
Ausgehend von den politischen Schriften Fachinellis hinterfragt der Vortrag kritisch die zunehmende Psychologisierung der Erfahrung und beleuchtet deren Risiken, Ambivalenzen und Aktualität.
11. Juli 2026 – Pietro Barbetta
Das dissidente Begehren bei Fachinelli
Im intellektuellen Klima rund um 1968 entwickelt Fachinelli – neben Stimmen wie Franco Basaglia und Ronald Laing – ein eigenständiges Denken: die Idee einer psychoanalytischen Praxis, die sich auch an die Arbeiterklasse richtet, sowie einen innovativen Zugang zur körperlichen Dimension der Psychotherapie.
5. September 2026 – Erica Ferrario
Elvio Fachinelli und der selbstverwaltete Kindergarten in Porta Ticinese in Mailand
Ein radikales pädagogisches Projekt, das im Klima nach 1968 die Bildung von der frühen Kindheit an verändern wollte: ein utopischer Raum, der auf Selbstregulierung beruhte und eine Alternative zur Logik von Zwang und Autorität darstellte.
12. September 2026 – Sergio Benvenuto
Fachinelli: dem Unbewussten vertrauen
Eine Reise durch Fachinellis Profil als Psychoanalytiker, mit seiner Vorstellung des Unbewussten als kreativer und vitaler Kraft – einer Energie, die Ausdruck finden will. Eine Perspektive, die die Bewegungen der 1970er-Jahre durchzieht und dazu einlädt, die Psychoanalyse als Raum ästhetischer Öffnung und Transformation neu zu denken.
Der Zyklus findet im Rahmen der Ausstellung „Laüt vo Lusérn – Menschen aus Lusern" statt, die vom Istituto Cimbro / Kulturinstitut Lusérn gefördert wird. Die Ausstellung verbindet Fachinellis Denken mit dem malerischen Werk von Rheo Martin Pedrazza und schafft so einen Dialog zwischen Kunst und Introspektion, Identität und E
Position
Museo Lusèrn
Lusern
- TN, Italien
Alpe Cimbra - Folgaria, Lavarone, Lusern und Vigolana, Trentino
Inhalt aktualisiert am 05/03/2026 veröffentlicht vom
Alpe Cimbra - Verkehrsamt Folgaria, Lavarone, Lusern, Vigolana
Folgaria
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Alpe Cimbra - Folgaria, Lavarone, Lusern und Vigolana, Trentino
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